Funkrauchmelder oder Rauchmelder?

Eine Schalldruckhöhe von 85 dB darf von einem Rauchmelder bei einer Auslösung nicht überschritten werden. Die Schwelle zum Aufwachen liegt bei einem schlafenden Menschen für gewöhnlich zwischen 50 und 60 dB. Daher gilt es als sicher, dass ein schlafender Mensch bei dieser Schalldruckhöhe aufwacht.

Da der Schalldruck bei verschlossenen Türen um bis zu 20 dB reduziert werden kann, sollten Häuser und mehrgeschossige Wohnungen unbedingt mit einem vernetzten Rauchmelder oder einem vernetzbaren Funkrauchmelder ausgestattet werden. Ist dies nicht der Fall, besteht trotz Rauchmelder eine hohe Brandgefahr.

Alternativ ist die Integration von einem Rauchmelder mit einer neuen oder bestehenden Alarmanlage sehr sinnvoll. Auf diese Weise sind erweiterte Zusatzfunktionen möglich. Mehrere oder eine Innen- und Außensirene können so mit ausgelöst werden und es lassen sich Notrufzentralen sowie Rufnummern per Meldungen aktivieren.

Auch während der eigenen Abwesenheit wird ein Feuer somit erfasst, gemeldet und die Zerstörung des Hauses durch Feuer somit verhindert.

Besonders wichtig ist der Schutz für Sie samt Ihrer Familie durch den Alarm vor dem Brandrauch. Denn für gewöhnlich bleiben nur 2-3 Minuten Zeit, um das Haus zu verlassen. Später ist die Rauch Entwicklung so stark, dass die Flucht aus dem Haus kaum oder sogar gar nicht mehr möglich ist.



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